Satzung

„ Der Böllerschützen Forth – Büg 1984 e.V."

Mitglied des Arbeitskreis Nordbayerischer Böllerschützen e.V.

Verband der Böllerschützen (AKNB)

Nach dem Stand der Jahreshauptversammlung am 22.11.2011

§ 1

Name, Sitz der Böllerschützen und Geschäftsjahr

  1. Die Böllerschützen führen den Namen „ Böllerschützen Forth – Büg 1984." Sie sollen in das Vereinsregister eingetragen werden und danach den Zusatz „e.V." führen. Sie haben ihren Sitz in Eckental. Die Postanschrift ist die Anschrift der jeweiligen Kommandanten. (Vorsitzende)
  2. Sie sind in das Vereinsregister beim Amtsgericht Fürth unter der lfd. Nummer VR 200706 eingetragen.
  3. Die Böllerschützen sind Mitglied im Arbeitskreis Nordbayerischer Böllerschützen e.V. und dem Namenszusatz „ Verband der Böllerschützen „ - nachfolgend und kurz AKNB genannt.
  4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2

Zweck und Ziele der Böllerschützen

  1. Zweck der Böllerschützen ist die Förderung von Kultur und Brauchtum, sowie die Pflege des Böller- und Salutschießen.
  2. Es wird angestrebt, im Rahmen der Gesetze der Bundesrepublik Deutschland das Böllerschießen wieder stärker im Bewußtsein der Bevölkerung zu verankern und als altes Kulturgut im Sinne eines gedeihlichen Miteinander weiterzupflegen. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:
    • Förderung des Nachwuchses im Böllerschützenbereich.
    • Pflege und Wahrung des Böllerschützenbrauchtums unter Berücksichtigung historischer Aspekte.
    • Förderung der Heimatpflege und Heimatkunde unter Einbeziehung des besonderen bayerischen Böllerbrauchtums.
    • Die aktive Teilnahme an Böllerschützentreffen und Heimatfesten.
    • Die Ausübung des Böller- und Salutschießens auf alter traditioneller bayerischen Grundlage.
  3. Es wird eine freiheitlich demokratische Vereinsführung angestrebt. Der Verein ist politisch, konfessionell und ethisch neutral.
  4. Der Verein betreibt das Böller- und Salutschießen nach den jeweils gültigen und einem für die praktische Durchführung zuständigen Regelwerk.

§ 3

Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Die Böllerschützen sind selbstlos tätig, sie verfolgen nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Mittel der Böllerschützen dürfen nur für die satzungsgemäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Böllerschützen.
  3. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4

Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft muss gegenüber dem Vorstand schriftlich beantragt werden.Über den schriftlichen Antrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit abschließend.
  2. Mitglied kann jede natürliche oder juristische Person (ordentliche Mitglieder) werden.
  3. Fördende Mitglieder sind Personen, die bei der Abgabe des Aufnahmeantrages erklären, nur als „Fördernde Mitglieder" beitreten zu wollen. Sie unterstützen den Verein ideell und/oder materiell und sind im Rahmen bestehender Verträge versichert.
  4. Vorstandsmitglieder und Kommandanten, die sich in besonderer Weise um den Verein und/oder um das Böller- und Salutschießen und die damit zusammenhängende Brauchtumspflege verdient gemacht haben und aus dem Amt scheiden, können auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung zu Ehrenvorstände und Ehrenkommandanten ernannt werden. Sie sind Mitglied des Vorstandes auf Lebenszeit, haben jedoch im Vorstand nur beratende Funktion.
  5. Zum Ehrenmitglied können Mitglieder ernannt werden, die sich in besonderer Weise um die Böllerschützen verdient gemacht haben. Hierfür ist ein Beschluss der Mitgliederversammlung ebenfalls erforderlich.

§ 5

Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft bei den Böllerschützen endet mit dem Tod, Austritt oder Ausschluss.
  2. Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Vorstand zu erklären. Der Austritt kann nur mit einer Frist von zwei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres erklärt werden.
  3. Ein Mitglied kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden, wenn es
    1. schuldhaft das Ansehen oder die Interessen der Böllerschützen in schwerwiegender Weise geschädigt oder die ihm nach der Satzung obliegenden Pflichten wiederholt verletzt oder
    2. mehr als drei Monate mit der Zahlung seiner Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist und trotz schriftlicher Mahnung und Androhung des Ausschlusses die rückständigen Beiträge nicht eingezahlt hat.
  4. Dem Mitglied ist Gelegenheit zu geben, in der Mitgliederversammlung zu den Gründen des Ausschlusses Stellung zu nehmen. Diese sind ihm mindestens zwei Wochen vorher mitzuteilen.

§ 6

Rechte und Pflichten der Mitglieder

  1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen angebotenen Veranstaltungen der Böllerschützen teilzunehmen. Sie haben das Recht, gegenüber dem Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu stellen. In der Mitgliederversammlung kann das Stimmrecht nur persönlich ausgeübt werden.
  2. Der entsprechende Beitrag wird per Lastschrift eingezogen. Die nötige Bankverbindung der Mitglieder ist dem Verein rechtzeitig bekanntzugeben, auch die Änderung der Bankverbindung.
  3. Der Jahresbeitrag wird im ersten Quartal des neuen Jahres eingezogen.

§ 7

Beitragszahlung

  1. Die Böllerschützen erheben von ihren Mitgliedern einen Jahresbeitrag.
  2. Für die Höhe der jährlichen Mitgliederbeiträge, Förderbeiträge, ist die jeweils gültige Beitragsordnung maßgebend, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird.
  3. Ehrenmitglieder und Ehrenvorstände sind beitragsfrei. Soweit die Beiträge nicht ordnungs- und fristgerecht bezahlt wurden, ruhen alle Rechte der Betroffenen.

§ 8

Organe der Böllerschützen

Die Organe der Böllerschützen sind:

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand

§ 9

Der Vorstand

  1. Der Vorstand leitet den Verein und hat dessen Vermögen zu Verwalten.
  2. Er besteht aus
    • ein/e Vorsitzende/r – 1. Kommandant/in genannt
    • ein/e stellvertretende/r Vorsitzende/r 2. Kommandant/in genannt
    • ein/e Schatzmeister/in
    • ein/e Schriftführer/in
  3. Sie werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt.

§ 10

Zuständigkeit des Vorstandes

  1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten der Böllerschützen zuständig, die nicht durch diese Satzung anderen Organen der Böllerschützen vorbehalten sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:
    • Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung
    • Einberufung der Mitgliederversammlung
    • Verwaltung des Vereinsvermögen
    • Erstellung des Jahres- und Kassenberichts
    • Beschlussfassung über die Aufnahme und den Ausschluss von Vereinsmitgliedern
    • Der/DieVorsitzende und der/die stellvertretende Vorsitzende (beide Kommandanten genannt) sind Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich.
  2. Sie haben jeder für sich Einzelvertretungsbefugnis. Die Vertretungsbefugnis sowie die Aufgabenbereiche der/die Vorsitzende und der/die stellvertretende Vorsitzende werden jedoch im Innenbereich durch die Geschäftsordnung geregelt. Die Geschäftsordnung wird vom Vorstand (§9) erstellt. Der/Die Vorsitzende und der/die stellvertretende Vorsitzende sind im Innenverhältnis an die Beschlüsse des Vorstandes (§9) gebunden.

§ 11

Kassenführung

  1. Die zur Erreichung des Vereinszweck notwendigen Mittel werden in erster Linie aus Beiträgen und Spenden aufgebracht.
  2. Der Schatzmeister/in hat über die Kassengeschäfte Buch zu führen und eine Jahresrechnung zu erstellen. Zahlungen dürfen nur aufgrund von Auszahlungsanordnungen des/der Vorsitzenden/e oder bei dessen Verhinderung des/der stellvertretenden Vorsitzenden geleistet werden. Die Jahresrechnung ist von zwei Kassenprüfern, zu Prüfen, die jeweils auf drei Jahren gewählt werden. Sie ist der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen.

§ 12

Kassenprüfer

  1. Über die Jahresmitgliederversammlung sind zwei Kassenprüfer für die Dauer von drei Jahren zu Wählen. Die Kassenprüfer haben die Aufgabe, Rechnungsbelege sowie deren ordnungsgemäße Verbuchung und die Mittelverwendung zu Prüfen und dabei insbesondere die satzungsgemäße und steuerlich korrekte Mittelverwendung festzustellen. Die Prüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit der vom Vorstand getätigten Aufgaben. Die Kassenprüfer haben die Mitgliederversammlung über das Ergebnis der Kassenprüfung zu unterrichten.

§ 13

Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ der Böllerschützen Sie muss in der Regel mindestens einmal im Geschäftsjahr, nach Möglichkeit im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres, einberufen werden. Bei Bedarf kann der Vorstand eine Mitgliederversammlung einberufen.
  2. Die Einberufung einer ordentlicher Mitgliederversammlung erfolgt unter Wahrung einer Frist von vier Wochen. Sie muss den Tagungsort, den Termin und die Tagesordnung enthalten. Die Einberufung erfolgt schriftlich und durch Anschreiben an die dem Verein bekannte Adresse der Mitglieder. Die Einberufung kann auch über E-Mail oder andere elektronische Medien erfolgen.
  3. Außerordentliche Mitgliederversammlung können durch Vorstandsbeschluss, oder wenn die Einberufung von mindestens ein Drittel der stimmberechtigten Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand, einberufen werden.
  4. Die Versammlung wird vom Vorsitzenden geleitet. Im Verhinderungsfall kann auch die Versammlung vom stellvertretenden Vorsitzenden geleitet werden.
  5. Die Mitgliederversammlung ist zuständig für:
    • Bericht des Vorstandes
    • Bericht der Kassenprüfer
    • Entlastung des Vorstandes
    • Genehmigung und Festlegung der Beiträge
    • Abberufung von Vorstandsmitgliedern aus ihrem Amt
    • Ausschluss von Vorstandsmitgliedern und Mitgliedern aus dem Verein
    • Satzungsänderungen
    • Wahl des Vorstandes
    • Wahl von zwei Kassenprüfer
    • Anträge von stimmberechtigten Mitgliedern bei fristgerechter Einreichung
  6. Anträge zur Mitgliederversammlung können berücksichtig werden, wenn sie mindestens 14 Tage vor dem Versammlungstermin schriftlich beim Vorsitzenden eingereicht werden (Datum des Poststempels). Bei außerordentlichen Mitgliederversammlungen gilt eine Frist von einer Woche.
  7. Anträge zur Geschäftsordnung sowie zur Aufnahme zusätzlicher Tagesordnungspunkte müssen von der Mitgliederversammlung sofern sie nicht fristgerecht eingereicht wurden mit einfacher Mehrheit genehmigt werden. Hierzu ist bei der Versammlung vor Behandlung eines entsprechenden Punktes ein genau definierter Antrag zu stellen.
  8. Satzungsänderungen erfordern eine 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Die geplanten Satzungsänderungen sind unter Hinweis auf den betroffenen Paragraphen der Sitzung in der Tagesordnung bekanntzugeben.

§ 14

Beurkundung der Beschlüsse der Vereinsorganen

  1. Über den wesentlichen Verlauf der Versammlungen der Böllerschützen und die gefaßten Beschlüsse müssen Niederschriften innerhalb von zwei Wochen angefertigt werden, die vom Schriftführer und dem Versammlungsleiter unterzeichnet werden müssen.

§ 15

Abstimmungsergebnisse

  1. Alle Entscheidungen bei denen in der Satzung nicht ausdrücklich anderes bestimmt ist, werden mit einfacher Mehrheit gefällt. Ungültige Stimmen und Enthaltungen werden nicht gewertet.

§ 16

Auflösung der Böllerschützen Forth – Büg 1984 e.V.

  1. Die Auflösung der Böllerschützen kann nur in einer besonderen, zu diesem Zweck mit einer Frist von vier Wochen einzuberufenden Mitgliederversammlung mit einer 2/3 Mehrheit von ¾ allen stimmberechtigten Mitgliedern beschlossen werden.
  2. Erscheinen weniger als ¾ der stimmberechtigten Mitgliedern, ist die Versammlung nicht beschlußfähig.
  3. Ist die Versammlung nicht beschlußfähig, so muss die Versammlung eine neue Mitgliederversammlung einberufen, die dann mit den erschienen Mitgliedern beschlußfähig ist.
  4. Diese Versammlung muss innerhalb von vier Wochen nach dem ersten Termin einberufen werden. Zur Auflösung ist bei der zweiten Versammlung die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen erforderlich.
  5. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Böllerschützen an die Marktgemeinde Eckental, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke im Sinne dieser Satzung zu verwenden hat.
  6. Eine Auflösung der Böllerschützen ist nicht möglich, wenn sich mindestens sieben Mitglieder entschließen, die Böllerschützen weiter zu führen.

§ 17

Wappen der Böllerschützen Forth – Büg 1984 e.V.

  1. Die Böllerschützen Forth – Büg 1984 e.V. führen das auf Seite 1 abgebildete Wappen.
  2. Der Schild zeigt das Wappen der Marktgemeinde Eckental (hierzu wurde am 17.07.2012 die Genehmigung erteilt) Umrandet mit einem Schaft- und Handböller und dem Vereinsnahmen Böllerschützen Forth – Büg 1984. Auf der Oberseite mit einer Salutkanone.

§ 18

Inkrafttreten der Satzung

Nach dem die Vorarbeiten nun mehr bewältigt sind, wurde den Böllerschützen am 22.11.2012 diese Satzung gegeben, die auf der Mitgliederversammlung vom 22.11.2012 beschlossen wurde.

Eckental, den 22.11.2012